Die Entkriminalisierung von weichen Drogen wie Haschisch oder
Marijuana sehen die Liberalen als eine vernünftige und wirkungsvolle
Prävention gegen den Gebrauch harter Drogen da es keinen Kontakt mit dem
professionellen Drogenhandel. Wie etwa in Holland, wo „weiche Drogen“
als vom Staat regulierte Substanzen vertrieben werden, soll dies auch in
Österreich die Jugend davon abhalten, sich in gefährliche illegale
Drogengeschäfte auf der Straße zu verwickeln. Dort ist die Gefahr mit
harten Drogen in Kontakt zu geraten viel größer und unberechenbarer. Es
hat sich gezeigt, dass sich das Interesse an „unerlaubten Substanzen“
ständig erhöht – getrieben durch die fehlende Aufklärung durch Schulen
und durch die Gesellschaft. In Österreich herrscht eine Angst vor dem
Unbekannten, bei der Jugend ist jedoch das Interesse am verbotenen
größer. Es gibt durch diese strengen Gesetze eine verminderte Diskussion
über die potenziellen Gefahren von jeder Art von Drogen in der
Öffentlichkeit.