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POLITIK & DROGEN

Dr. Jörg Haider (BZÖ) zum Thema Cannabis und Drogen

Wie Sie richtig bemerken hat jeder Genussstoff, in Mengen genossen, unerwünschte Nebenwirkungen. Schon die alten Lateiner wussten: dosis venenum facit – also die Dosis macht das Gift. Dennoch ist Cannabis bzw. der entsprechende Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) in hohem Maße unberechenbar und mit einem extrem erhöhten Risiko verdeckter gesundheitlicher Langzeitfolgen verbunden als es bei den so genannten gesellschaftlich anerkannten Drogen der Fall ist. Dies betrifft in erhöhtem Maße psychische Erkrankungen – vor allem da diese häufig jahrelang unentdeckt bleiben. Darüber hinaus ist Cannabis die typische Einstiegsdroge und mithin im kriminalitätsnahen Bereich anzutreffen. Aus generalpräventiven kriminalistischen sowie gesundheitlichen Erwägungen ist daher die Freigabe von Cannabis abzulehnen.

Unsere Position in der Drogenpolitik ist eindeutig: Der Grundsatz „Therapie statt Strafe“ hat sich in der österreichischen Drogenpolitik bewährt und muss konsequent weiterverfolgt werden. Dies beinhaltet eine ausgewogene Balance von Prävention, Therapie und Repression. Daneben muss im Rahmen einer Null-Toleranz-Strategie gegen Dealer und deren Banden mit aller Härte vorgegangen werden, wobei die Polizeipräsenz auf unseren Straßen sichtbar zunehmen und die internationale Zusammenarbeit noch weiter verstärkt werden muss. An so genannten Hot-Spots, also bekannten Drogenumschlagsplätzen, muss außerdem eine flächendeckende Videoüberwachung eingerichtet werden.

BZÖ Bündnisobmann Jörg Haider

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