THEMA ERNÄHRUNG
Hanf hat seit jeher auch Nahrungsmittel gedient. Hanfsamen und
Hanfmehl aus den Blättern sind sehr nährstoffreich und auch gut für
die Verdauungsorgane.
Hanfsamen können gepresst
werden. Je nach Verarbeitung kann aus Ihnen Speiseöl, gebrochener Hanf
und Hanfmilch gewonnen werden.
Vor allem die mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus dem Hanfkernöl
(ca.90%) sind für den menschlichen Organismus lebenswichtig.
Außerdem sind auch die essentiellen Fettsäuren Linolsäure (50-70%)
und Alpha-Linolensäure (15-25%) hervorzuheben.
Hanf in Backwaren
Hanf ist eine der ältesten
Kulturpflanzen der Menschheit, sie wird bis zu 4 m hoch. Zur
Lebensmittelherstellung wird das Hanfkorn verwendet, bei dem es sich aus
botanischer Sicht um eine Nuss handelt.
Hanf für die gesunde Ernährung
Durch die ausgewogene Zusammensetzung
der lnhaltsstoffe wird das Immunsystem gestärkt, das Wohlbefinden
gesteigert. Hanfkorn ist reich an: hochwertigen Proteinen, essentiellen,
ungesättigten Fettsäuren, unter anderem die selten vorkommende
Gamma-Linolensäure, Vitamin B1, B2, und E, Calcium.
Für den Organismus sind gerade die im Hanf
enthaltene Linolsäure und die Alpha-Linolensäure lebensnotwendig. Diese
Fettsäuren senken den Blutfett- und Cholesterinspiegel und unterstützen
die Entwicklung und Funktion wichtiger Organsysteme wie Nerven, Augen,
Haut, Gehirn und Blutkreislauf.
Vitamin B1 dient zum Aufbau und Erhalt von
Muskelfasern und sorgt für eine störungsfreie Funktion des
Muskelgewebes.
Hanf ist glutenfrei!
Hanf – ein um weltfreundlicher Rohstoff
Hanf ist vom Anbau bis zur
Verarbeitung umweltfreundlich. Da der Hanf so gut wie keinen
natürlichen Feind hat, kann auf Pestizide und
Düngemittel verzichtet werden - die besten Voraussetzungen für
biologischen Anbau. Nach der Ernte hinterlässt
die Hanfpflanze eine verbesserte Bodenstruktur. Heimischer Anbau
garantiert kurze Transportwege. Der Anbau wird von der EU gefördert.
Bei uns steht der Mensch und seine Gesundheit im Mittelpunkt!